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MSC Enzian - ein erfolgreicher Motorsportclub

Für den 21. November 1951 hatten drei junge Bergsteiger, damals schon stolze Besitzer eines Motorrades, zur Gründungsversammlung der Motorsportgruppe des "Österreichischen Gebirgsvereines" (ÖGV) eingeladen. Die erste Clubtätigkeit unter dem bei der Gründungsversammlung gewählten Obmann und späteren Ehrenpräsidenten Karl RICHTER bestand hauptsächlich aus Touristik und Körpersport. Die ersten gemeinsamen Aufgaben lagen in der Mitarbeit zur Fertigstellung einer Almhütte in der Nähe von Wien, in der Betreibung einer weiteren derartigen Hütte bei Ternitz sowie in der Errichtung eines Enzian-Klettersteiges im Raxgebiet. Doch schon im ersten Bestandsjahr gab es eine Veränderung der Clubstruktur: Der "Österreichischen Gebirgsverein" wurde wieder eine Sektion des "Österreichischen Alpenvereines" und die Motorsportgruppe wurde in einen selbständigen Club mit dem Namen "Motorsportclub Enzian" umgewandelt. Im Clubemblem ist daher auch noch heute diese dunkelblaue Alpenblume verankert. Mit dem damaligen Vorstand unter seinem Obmann Karl RICHTER begann eine steile Aufwärtsentwicklung, wie sie von keinem der Gründungsmitglieder auch nur erträumt worden wäre. Die ersten Motorradfahrer versuchten sich im Motorsport und sehr bald tauchten die Namen der Fahrer, die unter der Fahne des MSC Enzian starteten, immer häufiger in den Ergebnislisten auf. In kurzer Zeit wurde eine eigene Wertungsfahrerstaffel aufgebaut, und durch eine große Spendenaktion wurde seitens des Clubs eine Beiwagenmaschine als Pannenfahrzeug erworben. Sehr bald darauf bildete sich auch eine starke Interessentengruppe, der Motortouristen, welche europaweit mit großen Erfolgen an Ziel- und Sternfahrten teilnahm. Somit hatten sich konkret drei große Aufgabenbereiche für den Club ergeben:

- Motorsport
- Tourensport
- geselliges Clubleben.

Das sind jene drei Säulen, auf die auch noch heute der MSC Enzian mit Erfolg baut. Die Teilnahmen an Motorsport und Tourensportveranstaltungen brachten es mit sich, dass der Club auch als Veranstalter bei bedeutenden Ereignissen auftreten konnte. Im Jahr 1956 bewies der Club im Zusammenhang mit der Revolution in Ungarn große Nächstenliebe. 33 Clubmitglieder legten in zehn Tagen mehr als 28.000 km im Dienste des Österreichischen Roten Kreuzes für diverse Hilfsmaßnahmen für Flüchtlinge zurück. Am 1. Jänner 1959 wurde der MSC Enzian Zweigverein des ÖAMTC. Ab 1966 gruppierte sich innerhalb des Clubs eine starke Kart-Gruppe. Im gleichen Jahr traten dem MSC Enzian auch die ersten Auslandsmitglieder bei, wodurch erfolgreich eine Gruppe in Deutschland aufgebaut und geführt werden konnte. Übrigens begann Anfang der 60er Jahre Niki LAUDA, der spätere dreifache Formel I-Weltmeister seine grandiose Rennfahrerkarriere bei einem Bergrennen des MSC Enzian! Als bedeutende motorrad-touristische Großereignisse aus der Vereinsgeschichte seien erwähnt:

- die FIM-Rallye 1962 in Wien
- die FIM-Rallye 1974 in Krems und
- die FIM-Rallye 1983 in Melk,

die beiden letzteren Veranstaltungen in bester Zusammenarbeit mit dem ZV Krems des ÖAMTC. Die Rallye 1983 war ein zukunftsweisender Markstein für dieses jährlich stattfindende motorrad-touristische Hauptereignis des Welt-Motorrad-Verbandes (FIM).
Der MSC-Enzian blickt in seiner nunmehrigen fast 50jährigen Clubgeschichte auf 30 Staatsmeister und OSK-Pokalsiege zurück. Die erfolgreichsten Fahrer der Gegenwart sind der mehrfache Slalom-Staatsmeister Ing. Franz PINTARICH und die Remus-Lady-Cup-Siegerin Uschi NIKL. Die Funktionäre des MSC Enzian haben sich in allen ihnen übertragenen Aufgaben immer bestens bewährt. Karl RICHTER war viele Jahre hindurch ÖAMTC-Vizepräsident, der heutige Obmann seit dem Jahre 1978 Komm.Rat Dkfm. Harry TOMEK ist seit 1987 ÖAMTC-Vorstandsmitglied. Beide Herren haben einander als ÖAMTC-Delegierte im Welt-Motorrad-Verband (FIM) im Jahre 1978 nahtlos abgelöst, und Dkfm. Tomek wurde im Oktober 1991 zum Ehren-Vizepräsidenten der Touristischen Kommission der FIM ernannt. Sowohl Karl RICHTER als auch Dkfm. Harry TOMEK und Ing. Franz PINTARICH haben jahrelang in der OSK mitgewirkt. Ein weiterer Höhepunkt für den MSC Enzian in dessen Clubgeschichte war am 2. April 1994 der Abschluß einer "Partnerschaft", dem Europagedanken entsprechend, mit dem Berliner Motorclub Südwest (MCSW) und seit dem 1.Jänner 2000 mit dem Hotwheels Club Marchfeld in dessen Heimatgebiet seit einigen Jahren die lizenzfreien Slaloms durchgeführt werden. Als Abrundung dieses Überblicks über die Geschichte des MSC Enzian seien noch die berühmtesten Clubmitglieder erwähnt:

- Fritz DIRTL, eine österreichische Legende im Speedwaysport
- Ruppert HOLLAUS, 1954 der erste österreichische Motorrad-Weltmeister
- Jochen RINDT, 1970 Automobil-Formel I-Weltmeister
- Dieter QUESTER, zweifacher Motorboot-Europameister und national und international überaus erfolgreicher Autorennsportler
- Heinz KINIGADNER, 1984 und 1985 Motocross-Weltmeister sowie anschließend international als Langstreckenfahrer (z.B. Sieger von Paris-Moskau-Peking im Jahre 1995) sehr oft siegreich.

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